Karnevals-Opening Royal mit Cat Ballou, den Kl

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KOENIGE Sieglar: Karnevasoptong 2018. Foto: Carsten Seim

Allstars-Besetzung beim Karnevals-Opening der Könige vom Pompe Jupp am 2. November. Gleich drei Top-Acts des Kölner Karnevals hatte die elfköpfige Truppe für diesen besonderen Tag verpflichtet: Cat Ballou, den Klüngelköpp und JP Weber, den Flitsch-Virtuosen und rechtmäßigen Erben von Hans Süper. Alles spielte sich ab im rappelvollen gesellschaftlichen Sieglarer Epizentrum Beim Pompe Jupp am Sieglarer Markt.

KOENIGE Sieglar: Karnevasoptong 2018. Foto: Carsten Seim

DJs Jürgen Zimmermann und Tobias Langer rockten das Publikum in den Pausen zwischen den Auftritten. Zugleich wurde der neue Sessionsorden vorgestellt. Eine 11 in der königlichen Karnevalskrone, elf Brillanten – das nimmt Bezug darauf, dass die elfköpfige Jeckentruppe unter Führung des Präsidenten Stephan Offermanns in dieser Session ihr elftes Jubiläum feiert. „Elf Freunde sollt Ihr sein!“ steht auf dem Banner. An diesem Abend war die Zahl der Freunde und Förderer dieses Vereins deutlich größer. 1. Große KG Sieglar, Los Bombelinos, Jecke Lööre, die Feuerwehr beziehungsweise der Junggesellenverein – alle waren sie präsent!

KOENIGE Sieglar: Karnevasoptong 2018. Foto: Carsten Seim

Und sie erlebten im Sälchen der Dorfkneipe Live-Auftritte in unglaublich dichter Proberaum-Atmosphäre. JP Weber punktete mit eigenen Kompositionen und engagiert mitgesungenen Klassikern wie „Drink doch eine met“ und „Es war in Königswinter“ (... „nicht davor und nicht dahinter“) der 3 Colonias. Man muss diesen Mann einmal auf der Mandoline spielen hören und sehen, um zu wissen, was ein wirklicher Virtuose aus diesem Instrument herausholen kann: wirklich große Flitsch-Kunst, und als Solist vor Club-Publikum entwickelt Weber gefühlt eine stärkere Präsenz als in größerer Besetzung.

KOENIGE Sieglar: Karnevasoptong 2018. Foto: Carsten Seim

Die Stääne danze ließen die Klüngelköpp. Große Gefühle, Trommel-Kaskaden, „Bella Ciao, Bella Ciao, Bella Ciao Ciao Ciao – mitjenumme, hinfottjetrocke, wat uns andrievv brennt wie Füer“ sangen sie den Gästen aus der Seele.

KOENIGE Sieglar: Karnevasoptong 2018. Foto: Carsten Seim

Es folgte eine längere Zeit der Vorfreude auf den dritten Act des Abends. Und kurz vor Mitternacht standen sie vor dem Kamin im Pompe-Jupp-Sälchen – nur wenige Handbreit entfernt von ihrem begeisterten Publikum: Cat Ballou! Natürlich „Et jitt kei Wood“. Frontmann Oliver Niesen überließ zeitweise dem Publikum die Aufgabe des Singens. „Liebe deine Stadt“ – die HipHop beeinflusste, 2016 gemeinsam mit Mo-Torres und Lukas Podolski, eingespielte Ode an die Domstadt löste Begeisterungsstürme aus. Zum zweiten Mal gaben die drei auf der Könige-Bühne ein Gastspiel. Es klang wie eine Verheißung, als Könige-Präsident Stephan Offermanns den Zuhörern zurief: „In Köln spricht man ab dem dritten Mal von einer Tradition.“

Text und Fotos: Carsten Seim für seinen Freund Stephan Römer und die Könige vom Pompe Jupp e. V.